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 Ausrüstung

 

Die Ausrüstung spielt eine wichtige Rolle für den Aufenthalt in der Wildnis oder auf einer längeren Tour. Die Ausrüstung beeinflusst das Vorankommen, dieGesunderhaltung und die Sicherheit des Einzelnen und der Gruppe.

Über Ausrüstung und Ausrüstungs/Packlisten gibt es ebenfalls unendlich viel Literatur, die sich ständig wiederholt. Bei den absoluten Basics sind diese Wiederholungen klar, denn Dinge wie Messer, Kompass/GPS, Bekleidung sind unabdingbar.

Ich selbst bin bei der Ausrüstung eher der Minimalist, denn bei aller Sorgfalt dieser Listen, es kommt eine Menge Gewicht zusammen, das Anfangs ganz Ok ist, mit der Zeit aber immer schwerer wird.

Die Listen eignen sich hervoragend als Anhaltspunkte und Checklisten, doch die Zusammenstellung für die eigene Liste ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Mein Grundsatz lautet, die Liste ganz genau dem Vorhaben, der geplanten Tour individuell anzupasssen. Man muß nun wirklich  für 2 - 3 Tage keine Ausrüstzung mitschleppen, mit der man durchaus 3 Wochen in der Wildnis überleben könnte.

Ich halte viele Utensilien, die die Outdoorbranche auf den Markt bringt für völlig überflüssig, manche Sachen sind witzig, praktisch und technisch ausgereift, aber brauchen? Nein brauchen tut man viele Dinge bestimmt nicht, denn je mehr Technik, umso mehr kann kaputt gehen oder erhöht rasend schnell das Gewicht. Batterien, Solarpanel, aufwendige Kocher, Isomatten etc.

In Waldgebieten kann sich mit einem Tarp sehr schnell eine wunderbare Matratze bauen, die sogar noch besser als eine Isomatte isoliert und dabei auch noch bequemer ist.

 

Ausrüstungschecklisten findet ihr hier:

http://www.wildnistourer.de/checklisten-etc.html

 

Zur Ausrüstung einer Wildnistour oder Expedition gehört außer den Gegenständen auch die Verpflegung, die entscheident zum Erfolg einer Tour beiträgt, daher beschäftigen wir uns hier zuerst einmal mit der

Bevorratung von Nahrungsmitteln.

 Grundlage:

Eine Person trägt dabei ca. 30 kg Gepäck und legt durchschnittlich eine Strecke von 20 km in ca. 8 Stunden zurück. Das Gelände ist gemäßigt, d.h. keine großen Steigungen etc., die Wetterlage ist normal, 20-25 C. Der Kalorienverbrauch beträgt dabei ca. 4000 kcal (17000 kJ), im Winter oder im Gebirge erhöht sich der Bedarf schnell auf 6500 - 7000 kcal ( 27000 kJ). In arktischen Gebieten kann der Bedarf bis auf 11000 kcal ( 46000 kJ) ansteigen.

Anhand dieser Beispiele könnt ihr eure Verpflegungssituation berechnen.

Für die Zusammenstellung der Verpflegung gilt:

60% Kohlenhydrate

30% Fette

10% Eiweiß

Nahrungsmittel bedeuten Gewicht, Gewicht, das sich zwar täglich reduziert, aber auch immer wieder aufgefüllt werden muss. Je nach Planung eurer Tour solltet ihr Punkte festlegen, an denen ihr euren Vorrat wieder aufstocken könnt.

Für die Planung bedeutet das, ihr braucht, zum regulär geschätzten Bedarf, eine Reserve, die für 2-3 Tage reichen sollte. Diese Planung ermöglicht eine gewisse Gewichtsreduktion, bezieht sich aber hauptsächlich auf Touren zu Fuß.

Die Grundnahrungsmittel sind in der Regel getrocknete Nahrungsmittel, wie z.B. Obst, Beef Jerkey, Mehl, Reis, Milchpulver, Eipulver, Zucker, Salz und ein paar Gewürze. Fertiggerichte aus dem Outdoorbereich können für kleinere Touren interessant sein, sind aber meistens sehr teuer. Wichtig ist, das die Trockennahrungsmittel wasserdicht verpackt sind.

Wasser

Wasser ist das absolut wichtigste Nahrungsmittel auf jeder Tour. Wasser ist schwer und braucht sehr viel Platz. Die Tourplanung muß in jedem Fall ausreichend Wasserstellen aufweisen. Für die weitere Ausrüstung sind daher auch ein kleiner Wasserfilter oder wasseraufbereitungstabletten unerlässlich. Wasserfilter gibt es in verschiedenen Größen und Qualitäten, daher ist es ratsam, das ihr euch in einem wirklichen Fachgeschäft intensiv beraten lasst. Der Wasserfilter sollte der Tour entsprechend ausgewählt werden.

Seit ihr mit Fahrzeugen unterwegs, könnt ihr eine längerfristige Verpflegungsliste erstellen. Solltet ihr mit Tieren, z.B. Pferden oder Hund unterwegs sein, müsst ihr auch entsprechendes Futter mit einplanen. Habt ihr keine Packpferde, müsst ihr ganz besonders auf Nachschubpunkte achten.

Das zulässige Höchstgewicht der Ladung gilt auch für Tiere!!!!!!

Jagd

Die Versorgung mit Fleisch stellt sich oft etwas schwierig dar, denn ihr braucht dazu eine Jagdlizenz, die sehr oft einen gültigen Jagdschein voraussetzt. Die Gefahr, als Wilderer ertappt und bestraft zu werden, ist in Europa besonders hoch. In Kanada und Alaska können Jagdlizenzen erworben werden, die genauen Richtlinien könnt ihr in verschiedenen Portalen nachlesen oder bei Veranstaltern in den Ländern nachfragen.

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Chuck Box für meinen Jeep

 

Heute habe ich die Chuck Box für meinen Jeep fertiggestellt und schon  mal bestückt.
Die Frontklappe habe ich mit transparenter Selbstklebefolie beklebt, so lässt sie sich auch feucht abwischen.
Hier mal die aktuelle Liste:

10 Kaffeefiltertüten
  2 Alu Kochgeschirre
  4 mittelgroße Plastikteller
  4 Plastiktrinkbecher
  1 Teekanne 0.5l
  4 Frühstücksbrettchen
  1 Hobo Stove (optional)
  1 einflammiger Gaskocher (optional)
  1 Reservegaskartusche
  2 Kochlöffel
  4 Bestecke (Gabel, Messer, Löffel)
  1 Dosenöffner

In den 3 Schubladen habe ich:

Lade 1:

verschiedene Gewürzdosen
Zucker
Backpulvertütchen

Lade 2:

Mehl

Lade 3:

Kaffemehl
Teebeutel

Lebensmittel (Notration :-) )

2 x 4 Beutel Reis
4 Konservendosen Eintopf
1 Konservendose Früchte
1 Konservendose Sauerkraut
1 Packung Miracoli
1 Packung Spaghetti

...und es ist immer noch Platz für mehr.

 

 

 

 

 

 

Mein Basic Survival Pack ( zusätzlich zur normalen Ausrüstung)

 

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